An(ge)dacht

Propst Dr. M. Langenfeld

Liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage!

2018: Die umgestaltete Gnadenkapelle wird sehr gut angenommen, mir fällt ein Stein vom Herzen - neuer Mitbewohner in der Propstei Titus, ein bayerischer Gebirgsschweißhund, sorgt für mehr Bewegung und neue Kontakte, ich merke: Jeder Gang macht schlank - der Katholikentag zu Gast in Telgte, wir hatten wunderbare Begegnungen - Arm gebrochen, ich musste wochenlang einarmig die Gottesdienste feiern - neue Pfarrwallfahrt zum Kloster Vinnenberg von Jung und Alt sehr gut angenommen, ich freue mich, auch für die Organisatoren/innen - der lokale Pastoralplan für St. Marien wird vom Pfarreirat verabschiedet und in 2019 veröffentlicht, meiner Meinung nach hat sich die viele Arbeit gelohnt - …

2018 auch: Der Umfang des Missbrauchsskandals innerhalb der Kirche wird deutlich, ich schäme mich - wir beginnen in St. Marien mit der Erarbeitung eines ‚Institutionellen Schutzkonzeptes‘ (ISK) gegen körperliche, seelische und sexuelle Gewalt für unsere Institutionen, Vereine und Gruppen, wieder harte Arbeit, aber notwendig - Papst Franziskus schafft weltkirchlich Freiräume zum Austausch und Gespräch über umstrittene Fragen, ohne selbst Antworten vorzugeben, ich finde: ein mutiges Vertrauen in das Wirken des Geistes - …

2018 gab es noch so viel Großes und Kleines, was mich und andere bewegt und verändert hat. Ist das alles Zufall oder Schicksal oder werden wir tatsächlich geführt?

 

Allen, die sich in ihrem Leben geführt fühlen oder geführt wissen,

wünsche ich ein gesegnetes Neues Jahr 2019!

Aber auch allen, die ihr Leben eher als zufällig betrachten,

wünsche ich ein gutes und spannendes Jahr 2019!

Und allen, die meinen, sie hätten ihr Leben selbst in der Hand,

wünsche ich bei all‘ ihren Unternehmungen 2019 ein gutes Händchen!

Ihr Propst Michael Langenfeld

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