An(ge)dacht

Hoffen – Staunen – Wachsen

Vor wenigen Tagen war es soweit: Unsere Propsteikirche wurde wieder eröffnet. Wie lange haben wir gehofft, dass alles rechtzeitig fertig wird, dass es gut wird! Und dann am letzten Sonntag: so viele staunende Gesichter. Wie wunderbar hell und harmonisch der Kirchenraum jetzt wirkt! Ich spüre: Wir dürfen hineinwachsen in diesen Raum, entdecken, was hier möglich ist – für Gottesdienste, für Begegnungen miteinander und mit Gott.

Mit diesem Staunen gehen wir in die Zeit der Lichterwallfahrt und durch die Advent- und Weihnachtszeit. Auch dort begegnet uns Hoffnung: die Hoffnung der Menschen auf Frieden und eine heilvolle Zukunft. Die adventlichen Texte und Lieder sind seit jeher voll davon – und gleichzeitig hochaktuell. Und das Staunen: dass Gott sich klein macht, hilflos, als Kind in diese Welt kommt. Mit ihm hat der Friede schon begonnen, die heilvolle Zukunft ist da – und doch darf sie, ja muss sie, weiter wachsen: in uns und unter uns.

Dass Sie in dieser Adventzeit berührende Momente erleben – Augenblicke des Hoffens, des Staunens und des Wachsens. Das wünscht Ihnen
Ihr Pilgerseelsorger
Richard Schu-Schätter

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