Kollekte am 09. August - Eritrea: Wenn Corona auf Hunger trifft

Die Corona-Pandemie hat auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Doch die Bekämpfung des Virus lässt „alte Krisen“ wie Malaria, Masern oder Polio in den Hintergrund rücken. Und dann wäre da der wohl noch tödlichste Feind der Menschen, der durch Corona wieder furchterregende Ausmaße annehmen könnte: Der Hunger.

Dieses Jahr stehen die Menschen vor einer großen Katastrophe, denn nun drohen durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie auch die letzten Einkommensmöglichkeiten wegzubrechen. Genau wie in den meisten anderen Ländern wurde auch in Eritrea das öffentliche Leben heruntergefahren, eine Ausgangssperre wurde ausgerufen und die meisten Geschäfte mussten schließen. Medizinisch gesehen ein Erfolg, offiziell liegt die Zahl der Infizierten im zweistelligen Bereich. Doch unsere Partnerorganisation schreibt uns: "Wir haben eine Notsituation. Wenn wir jetzt nicht beginnen, Nahrungsmittel zu verteilen, sterben die Leute am Hunger, nicht am Virus."

 

Die Lage ist so ernst, dass die Katholische Kirche des Landes zum ersten Mal seit vielen Jahren Lebensmittel verteilen darf - dies wurde den Kirchen seit einigen Jahren durch die Behörden nicht mehr genehmigt.

Um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen, wird die Caritas daher Lebensmittel an besonders arme und von Hunger bedrohte Menschen verteilen. Sie bekommen Notpakete mit Linsen, Getreide und Pflanzenöl, um die nicht mehr beziehbaren Lebensmittel zu ersetzen. "Da wir langjährige und vertraute Partner vor Ort haben, können wir schnell und direkt handeln, um das Überleben der Menschen sicherzustellen".

 

Helfen auch Sie mit einer Spende für Caritas international. Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro eine Spendenbescheinigung aus. Oder Sie spenden direkt an die Organisation:

 

Caritas international

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

BIC: BFSWDE33KRL

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

 

 

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