Telgter Wallfahrt in Corona-Zeiten

Liebe Pilgerinnen und Pilger!

 

Trotz mancher Beschränkungen, die inzwischen aufgehoben sind, wird die diesjährige Wallfahrtszeit eine insgesamt sehr ruhige werden. Große Wallfahrten wie die der deutschen historischen Schützenbruderschaften und unsere herrliche Kutschenwallfahrt sind schon lange abgesagt. Besonders schmerzlich ist allerdings, dass auch die Osnabrücker Wallfahrt in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

Ob sich kleinere Wallfahrts- und Pilgergruppen auf den Weg machen, entscheidet sich an der Frage, ob sie die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten können. Die Gnadenkapelle bleibt ganztägig zum persönlichen Gebet geöffnet, Pilgermessen und Gottesdienste sind aber nur in der Propsteikirche St. Clemens möglich, wo bis zu 100 Einzelpersonen (mit Ehepaaren und Familien dementsprechend mehr) miteinander feiern können.

Einzelpilger und kleinere Pilgergruppen zu Fuß, mit dem Rad und mit dem privaten PKW sind uns weiterhin herzlich willkommen! Mit Blumen- und Fahnenschmuck werden alle gastfreundlich empfangen, Wallfahrtsgebete und Meditationen liegen in der Kapelle und der Kirche aus.

„Ich bin, wo du bist“ - das ist der Name Gottes, der dem Mose aus dem brennenden Dornbusch offenbart wird.

„Ich bin, wo du bist“ - das ist das tröstliche Motto der diesjährigen Wallfahrtssaison. Gott verspricht uns durch Seinen Heiligen Namen, an dem Ort und in der Situation zu sein, in der wir uns gerade befinden. Nie sind wir allein, auch wenn es dem ein oder der anderen so scheint!

Ihr Wallfahrtsrektor Propst Michael Langenfeld

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